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Meine geniale Freundin

Momentan ist dieses in Italien bereits 2011 erschiene Buch, der Anfang einer mehrbändigen Saga, in aller Munde - es gibt das sogenannte #ferrantefever, jeder scheint die Geschichte zu lesen. Perfekt für mein kleines Auszeit Wochenende am Meer, dachte ich mir.

Also ab in die Tasche und auf nach Sylt, da herrschte zwar kein italienischer Sommer, aber ich konnte mich trotzdem gut in die Sommerhitze der Nachkriegsjahre in Neapel einfühlen. Trotzdem bin ich nicht so in die Geschichte eingetaucht, wie Klappentext und Presse es hätten vermuten lassen, eine gewisse Distanz blieb doch. Eine schöne Geschichte über die beiden Freundinnen Lila und Elena, die eine hochtalentiert und mit einer Leichtigkeit ausgestattet, alles lernen zu können, die andere, die am Ende dennoch aufgrund der Zeitgeschichte diejenige sein wird, die weiter zur Schule geht als es Mädchen damals üblicherweise taten.

Sie sind unterschiedlicher als sie es nicht sein könnten, aber unzertrennlich, über Jahrzehnte verwoben. In jedem Fall eine schöne Geschichte, ich bin auf jeden Fall gespannt, wie es mit Band 2 weitergeht, auch wenn sich nicht der Sog entfaltet hat, den ich erwartet hätte.