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Straße der Wunder

Hm. Ich weiß nicht recht, was mir dieser 772 Seiten Wälzer - übliche Irving Stärke allerdings- sagen will. Ich bin wirklich immer erklärter Irving Fan gewesen, habe seine wahrlich dicken Bücher immer verschlungen und ach der nächsten Veröffentlichung entgegen gefiebert. Dieses habe ich nicht mal direkt als Hardcover gekauft, sondern irgendwann dann mal das Taschenbuch. War das schon ein Zeichen?

Ich habe mich jetzt wirklich einen ganzen Monat lang durch dieses Buch gequält, mein Lesetempo war mehr als schleppend. Ich bin echt froh, dass es vorbei ist. 772 Seiten Heiligenfiguren, Betablocker, Viagra und schwule Priesteranwärter, dazwischen ein bißchen Zirkusgeschichten und Manila-Sex-Abenteuer mit wie sich rausstellte, vermutlich geisterhaften Mutter-Tochter-Gespann. Keine Spannung , eine langatmige Geschichte mit irgendwie immer gleichem Inhalt, kein erkennbarer Kern.

Irving, was willst Du mir damit sagen?

Ihr seht: der einstige Irving-Fan ist irrsinnig enttäuscht.