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We were liars

Auf Englisch gelesen, ist aber auch längst auf Deutsch erschienen: "Solange wir lügen".

Noch eine Teeniegeschichte. Scheint der Urlaub der Teeniegeschichten gewesen zu sein, denn da kommt noch eins, vom Meister der Teeniegeschichten John Green natürlich, aber das in einer späteren Rezension.

Allerdings nicht eindeutig Teenie-und nicht eindeutig Erwachsenliteratur. Aber eben diese Art, die uns wieder in die Zeit zurückversetzt, als wir verwirrt und oft traurig und verloren waren. Denn das waren wir doch alle irgendwie ein kleines bißchen damals , oder?

Am Anfang klingt es auch wie die klassische Coming of Age Geschichte. Etwas Verwirrtheit der Gefühle, Verlorenheit mit der Welt, Verknalltheit, Hadern mit der Enge der Familie...

Beginnt doch alles als schöne und im Grunde sorglose heile Welt der Reichen: die betuchten Großeltern besitzen an der Küste Neuenglands eine eigene Insel, haben für die drei schönen Töchter und ihre Familien eigene Häuser gebaut, hier wird jeder Sommer verbracht, es klingt bilderbuchhaft. Ein bißchen Teenieprobleme eben?

Aber in Flashbacks und inneren Monologen der Hauptperson Cadence wird nach und nach klar: irgendetwas stimmt nicht, etwas traumatisches und verhängnisvolles muss geschehen sein.

Was aber ist passiert, was wie ein dunkler Schatten über Cadence und der Geschichte hängt?

Lesen! Perfekte Geschichte, die man in einem Rutsch weg liest.